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Information für WelpeninteressentenSehr geehrte Damen und Herren! Sie interessieren sich für einen Beagle „von Amade Austria“ , dafür bedanke ich mich recht herzlich.Ich darf Ihnen versichern, daß wir uns bemühen, Ihren Welpen zu einem kräftigen und gesunden jungen Hund heranzuziehen.Unsere Welpen werden ab der 4. Lebenswoche alle 2 Wochen sorgfältig entwurmt. Das erste Mal geimpft werden sie mit 8 Wochen und zwar die Grundimmunisierung gegen Krankheiten wie Staupe, Hepatitis, Leptospiriose und Parvo (Teil 1 der achtfachen Impfung).Wir legen auf ausgewogene Ernährung ebenso großen Wert, wie auf entsprechende Spielmöglichkeiten, vor allem aber auch auf häufigen Kontakt mit Menschen. Kurzum wir bemühen uns, Ihnen einen gesunden jungen Hund, der auf das Zusammenleben mit den Menschen „geprägt“ ist, übergeben zu können.Die weitere Entwicklung des Hundes liegt nun in Ihrer Hand.Um Ihnen die kritische Zeit des Umgewöhnens nach Möglichkeit zu erleichtern, habe ich ein paar Tips zusammengestellt.Haben Sie bitte Verständnis, daß ich bei dieser Zusammenstellung davon ausgehen muß, daß einige meiner Welpen zu Leuten kommen, welche bisher noch keinen Hund hatten. Wenn Sie daher das Meiste was darin zu finden ist schon wissen, dann ist es umso besser!Sollten Sie irgend ein Problem mit Ihrem kleinen Hund haben, stehe ich selbstverständlich jederzeit gerne telefonisch zur Verfügung.Viel Glück und Freude und viele gemeinsame Jahre mit Ihrem Beagle wünsche ich Ihnen! Gebhard RohrmoserDer BeagleDer Beagle wird schon seit einigen hundert Jahren in England gezüchtet. In seinem Mutterland wird er vorwiegend als Meutehund für die Hasenjagd verwendet.Aufgrund seines bezaubernden Wesens und seiner sprich-wörtlichen Kinderliebe und nicht zuletzt durch sein ansprechendes Aussehen findet er als Familienhund immer größere Beliebtheit.In England und Amerika haben sich zwei Gruppen gebildet, die Field-Beagles, die rein auf jagdliche Leistung gezüchtet werden und die Show-Beagles, die auf den Hundeausstellungen gezeigt werden und rein auf das Aussehen gezüchtet werden.Bei uns ist man bemüht, einen harmonisch gebauten Hund, der dem Idealbild der Rasse möglichst nahe kommt zu züchten, der aber auch als Jagdgebrauchshund voll einsetzbar ist, bzw. ausgebildet werden kann.Der Beagle ist ein robuster, gesunder Hund, mit sanftem Wesen, der jedoch große Aktivität und Ausdauer mitbringt. Er ist mutig, aber niemals aggressiv, fröhlich und lebendig, aber kein lästiger Kläffer. Er paßt sich den Verhältnissen einer beengten Stadtwohnung ebenso gut an, wie er sich daran gewöhnt, im Freien mit gut isolierter Hundehütte zu leben (dann sollte man allerdings mindestens zwei Beagles haben und täglich ausgiebiger Familienkontakt ist dann sehr wichtig!)Das Einfamilienhaus mit eingezäuntem Garten ist wohl die beste und idealste „Wohnung“ für den Hund!Der Beagle ist ein idealer, geduldiger Spielgefährte für Kinder, der selbst auf die Grobheiten kleiner, ungeschickter Kinderhände niemals böse reagiert. Er ist ein vielbewunderter Begleiter auf Spaziergängen, Wanderungen und Bergtouren. In wildreicher Gegend sollte dies jedoch unbedingt an der Leine geschehen! Der jagdlich gut ausgebildete Beagle ist ein idealer Begleiter der Jägers. Als scharfer Wachhund ist der Beagle sicher nicht zu gebrauchen, da er aufgrund seiner sprichwörtlichen Menschenfreundlichkeit niemals aggressiv gegenüber Menschen sein wird.Vorbereitungen:Sie sollten ein paar Vorbereitungen getroffen haben, bevor Sie den jungen Hund ins Haus bekommen. Futter- und Wasserschüssel sollten bereits angeschafft sein, ebenso soll bereits ein entsprechender Platz hergerichtet sein, welcher in Zukunft das „Platzerl“ für den Hund sein soll. Es ist dabei unwesentlich, ob es sich um einen Korb, oder eine Kiste, oder ähnliches handelt, wichtig ist, daß es sich um einen Platz handelt, der zugfrei ist und nicht direkt neben der Heizung. Am liebsten mögen Hunde eine „höhlenartige“ Behausung (z.B. Transportbox), wo sie sich zurückziehen können. Der Platz soll so gewählt sein, daß sich der Hund auch dann, wenn Besuch im Haus ist, hierher zurückziehen kann.Wir benötigen noch ein Lederhalsband (kein „Brustgeschirr“, da sich der Welpe damit das Ziehen angewöhnt und das ist sehr schlecht für seine noch weichen Glieder) und eine Leine.Als Spielsachen sind geeignet: Ball, Stricke, Sackleinen, Kauknochen, alte Schuhe, mit Zeitung ausgestopfte Socken, Felle usw.Bei der Auswahl der Spielsachen ist davon auszugehen, daß sich der Hund daran nicht verletzen kann und daß er die Spielsachen nicht verschlucken kann. Andererseits sind geeignete Spielsachen der beste Schutz für Ihre Möbel und Kleidung etc. vor den Zähnen des jungen Hundes!Wenn Sie selber Jäger sind, werden Sie selbstverständlich verschiedene Dinge aus dem Revier dem jungen Hund zum Spielen mitbringen, damit er sich so nebenbei schon mit den verschiedenen Gerüchen bekanntmacht, z.B. getrocknete Rehläufe, Hasenbälge, Fasan- oder Krähenschwingen usw.Bei Reviergängen wird der junge Hund immer mitgenommen.Der erste Tag:Ihre Aufgabe besteht darin, das Vertrauen des jungen Hundes zu gewinnen und seine Zuneigung zu erringen, bzw. ihm die Trennung von Mutter und Geschwistern möglichst zu erleichtern.Bevor der Welpe ins Haus darf, achten Sie bitte darauf, daß er vorher noch ein „Lackerl“ macht. Dann lassen Sie ihn die neue Umgebung erforschen und anschließend geben Sie ihm zu trinken und zu fressen (ihr Hund hat nämlich bei uns am Abreisetag absichtlich nichts zu fressen bekommen, damit ihm bei der weiten Fahrt nicht schlecht wird, denn sonst könnte ihm die Lust am Autofahren für längere Zeit gründlich verleidet werden).Falls der Hund in Zukunft nicht in Ihrem Bett schlafen darf, wofür ich großes Verständnis habe (unsere Hunde dürfen das Schlafzimmer nicht betreten), dann darf er auch in der ersten Nacht nicht hinein!Oft hilft es, unter der Decke des Hundes einen Wecker zu verstecken, welcher ihn durch sein Ticken beruhigen soll. Manchmal hilft es auch, die erste Nacht das Licht brennen zu lassen und das Radio einzuschalten.Jedenfalls dürfen Sie in der ersten Nacht mit dem winselnden und nach Mutter und Geschwister weinenden Hund nicht allzu großes Mitleid zeigen, denn der Welpe soll lernen, die Nacht alleine auf seinem Platz zu verbringen.Sehr zu empfehlen ist eine sogenannte „Hundetransportbox“ mittlerer Größe. Solche Boxen können vorne durch eine Gittertür geschlossen werden. Wenn man den Welpen daran gewöhnt, die Nacht in einer solchen Box zu verbringen, nimmt er es bald sehr gelassen und man ist morgens vor unangenehmen Überraschungen sicher. Außerdem hat man so immer die Möglichkeit, den Hund für kurze Zeit sicher zu verwahren, wenn es sein muß.Speiseplan:Vor allem im ersten Lebensjahr ist für den Hund die ausgewogene und richtige Ernährung sehr wichtig. Der Hund ist und bleibt ein Fleischfresser. Sein ganzer Verdauungstrakt ist auf Fleisch ausgerichtet. Selbstverständlich muß es keineswegs das teuerste Fleisch sein. Fleisch immer mit Beikost, Flocken etc.Ihr Beagle hat schon bei uns alle möglichen Arten von Fleisch, ebenso wie fertiges Dosenfutter, immer gemischt mit Hundeflocken oder Reis oder auch Teigwaren etc. erhalten, sodaß er alle diese Futtermittel eigentlich problemlos annehmen müßte.Schweinefleisch und Innereien werden stets gekocht. Ebenso sollten dem Hund öfters etwas Gemüse, manchmal ein gekochtes Ei, oder etwas Topfen, Fisch, Käse oder Speck ins Futter gemischt werden. Kalbsknochen sind zum Kauen sehr ideal.Falls Sie von Ihrem Tisch etwas für den Hund abzweigen, achten Sie darauf, daß es nicht zu sehr gewürzt ist! Leicht gesalzen darf es ruhig sein.Kalk, Vitamine, Spurenelemente:Wenn Sie Hunde-Fertigfutter (f.Junior) füttern erübrigt sich eine zusätzliche Mineralstoffgabe, da die Fertigfuttermittel genügend Mineralstoffe enthalten.Wenn Sie das Futter selber zusammenstellen, sollten Sie eine fertige Mineralstoffmischung dazumischen, diese erhalten Sie bei ihrem Tierarzt, bitte Dosieranleitung genau einhalten.Bis zu einem Alter von Jahr erhält der Welpe 3 Mahlzeiten täglich, dann 2 mal täglich. Der 1-jährige Hund erhält nur mehr eine Mahlzeit am Tag.Frisches Wasser sollte untertags immer zugänglich sein.Dem Welpen geben wir aber nach 19 Uhr nichts mehr zu trinken, da er sonst die Nacht über nicht aushält, ohne sich zu entleeren. Bevor Sie schlafen gehen, bitte noch mit dem Welpen ausgiebig ins Freie, damit es sich noch einmal entleeren kann.So füttern Sie die nächste Zeit:Genaue Mengen gebe ich absichtlich nicht an, da dies von Hund zu Hund sehr verschieden sein kann. Der eine Hund ist ein guter, der andere ein schlechterer Futterverwerter usw.Jedenfalls soll der junge Beagle immer wohlgenährt sein, aber dabei soll er nie fett wirken! Morgens: 1 kleine Tasse Milch, in die eine Handvoll Hunde-flocken eingerührt werden. Diese Mahlzeit kann auch etwas mit Zucker gesüßt werden. Anstelle von Hundeflocken können manchmal auch Milchbrot, Kindergrieß oder gekochter Reis genommen werden.Mittags: Ca. 10 dkg fein geschnittenes Fleisch, oder Innereien, oder fertiges Dosenfutter, gemischt mit Hundeflocken oder sonstiger Beikost.Abends: in etwa gleich wie zu Mittag, oder Trockenfutter.Die Abendfütterung sollte in Hinklick auf die Zimmerreinheit nicht zu spät erfolgen!Besonders wichtig, wenn Trockenfutter gefüttert wird: Stets frisches Wasser bereitstellen!Ein richtig und gut genährter junger Hund hat ein glänzendes Fell, lebendige leuchtende Augen und ist unternehmungslustig. Wenn der junge Hund einmal einen Tag wenig Appetit hat, sonst jedoch gesund wirkt, so ist dies noch kein Grund zur Besorgnis, wenn er am nächsten Tag wieder normal Nahrung aufnimmt.(Sicherheitshalber Temperatur messen, Hunde haben normal 38,5 Grad).Pflege des Beagles:Die Körperpflege des Beagles erfordert nicht viel Auswand. Normal genügen ein paar Bürstenstriche, um dem gesunden richtig ernährten Beagle wieder ein gepflegtes Aussehen zu geben. Die Unterwolle, welche er im Frühjahr und Herbst beim Haarwechsel verliert, entfernt man auch durch Bürsten. Sollte Ihr Beagle einmal zu sehr verschutzt sein, so besorgen Sie sich ein Hundeshampoo und baden ihn einmal (nicht zu oft).Zur Bekämpfung und Verhinderung von Flöhen und Zecken etc. gibt es verschiedenste Mittel, wie Puder, Spray, Flohschutz-Halsbänder etc. Ich habe die beste Erfahrung durch Baden mit speziellem Hundeshampoo mit Insektenschutz gemacht.Augen: Diese reinigen Sie täglich morgens mit einem weichen Tuch. Sollte der Hund einmal eine Augenentzündung bekommen, dann bitte sofort zum Tierarzt um Augentropfen.Ohren: Diese bedürfen einer regelmäßigen Kontrolle und Pflege. Entdecken Sie leichten Belag in den Ohren, dann entfernen Sie ihn bitte mit Watte und beugen so der Entwicklung von quälenden Milben etc. durch regelmäßige Kontrollen vor.Zähne: Die beste Pflege der Zähne ist es, dem Hund von Zeit zu Zeit harte Hundekuchen oder Knochen (Kalbsknochen oder gekaufte spezielle Knochen aus Büffelhaut) zu geben.Sehr sorgsam kontrollieren müssen Sie die Zähne des Hundes während des Zahnwechsels. Ab dem Alter von 3 Monaten wechselt der Beagle das Milchgebiß aus. Dabei kann es vorkommen, daß die zweiten Zähne schon hervorkommen, einzelne Milchzähne aber nicht rechtzeitig ausfallen. Dadurch könnte es zu Zahnfehlern kommen, die sich aber leicht verhindern lassen, indem man rechtzeitig durch Ziehen des Milchzahnes Platz für den hervor-kommenden zweiten Zahn macht.Krallen: Falls die zu lang werden, besorgen Sie sich eine Krallenzange und kürzen die Krallen von Zeit zu Zeit ein wenig.Impfungen:Ihr Beagle von Amade Austria wurde mit 8 Wochen das erste Mal geimpft. Dabei wurde der erste Teil der Grundimmunisierung gegen die gefürchtetsten Hundekrankheiten geimpft. Den zweiten Teil dieser 8fachen Impfung soll der Hund im Alter von 12 Wochen erhalten. Nehmen Sie dazu bitte den Impfpaß (welchen Sie von mir erhalten haben) zum Tierarzt mit. Er weiß dann, was nun nachzuimpfen ist. Diese Impfung muß nun jährlich einmal aufgefrischt werden, ebenso wie die Tollwutimpfung jährlich durchzuführen ist. Für den verantwortungsbewußten Hundehalter soll die jährliche Impfung eine Selbstver-ständlichkeit sein!Entwurmung:Ihr Beagle wurde bei uns 3mal sorgfältig entwurmt. Es genügt, wenn Sie ihren Junghund vierteljährlich entwurmen. Dies geht ganz einfach, man besorgt sich vom Tierarzt eine „Banminth-Paste“ und gibt dem Hund pro kg Körpergewicht 2 cm Paste in den Fang. Auch erwachsene Hunde sollen zumindest jährlich einmal entwurmt werden. Die Entwurmung ist gleichzeitig auch ein Schutz für die kleinen Kinder, welche mit dem Hund spielen...Noch etwas ganz Ernstes:Sollten Sie sich jemals, aus welchem Grund auch immer, von Ihrem Beagle von Amade Austria trennen müssen, ersparen Sie ihm das herumgereicht-werden von Hand zu Hand, zum Schluß landet er noch in einem Tierheim. Falls es notwendig ist, daß Sie sich endgültig von ihrem Beagle von Amade Austria trennen müssen und keinen sehr guten Platz für ihn wissen, wenden Sie sich bitte an mich, bemühen wird uns gemeinsam, ihm ein neues guten Zuhause zu finden!Entwicklungsphasen des Welpen:1.und 2. Woche:Rein vegetative Phase, wobei die Zitzen der Mutter und die Wärme von Mutter und Geschwistern das einzig wichtige sind.3.bis ca.7.Woche:„Prägungsphase“, da in dieser Zeit es äußerst wichtig ist, daß der Welpe häufig Kontakt zu Menschen hat, damit eine Prägung auf den Menschen stattfinden kann, d.h. den Menschen als zum „Rudel“ gehörig kennen zu lernen.2 Monat bis ca. 5 Monat:„Sozialisierungsphase“, jetzt erfährt der Welpe im Rudel seine Rangordnung. Diese Zeit ist gekennzeichnet von vielen Spielen mit den Eltern und dem Rudel, aber auch bereits sehr konsequenter Erziehung durch die Eltern. Daher ist dieser Abschnitt sehr wichtig für den jungen Hund und seinen zukünftigen Herren. Von jenem Menschen, von dem der Hund jetzt am meisten Zuwendung, verschiedenste Spiele, aber dazwischen auch konsequente Erziehung erfährt, an diesem Menschen wird er zeitlebens am meisten hängen, bzw. am meisten gehorchen. Aber auch gelegentlicher Kontakt zu anderen Hunden ist in dieser Zeit besonders wichtig, um später auch den Artgenossen gegenüber ein normales Verhalten zu zeigen.Erziehung zum Hausgenossen:Ein nicht gut erzogener Hund ist fast immer mehr eine Last, als eine Lust. Je früher gelernt wird, umso leichter fällt es und umso besser sitzt es. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr, dieser Spruch hat auch hier seine Gültigkeit.Was Sie dem 4 Monate alten Welpen spielerisch beibringen können, immer vorausgesetzt das nötige Einfühlungsvermögen ihrerseits und den richtigen Einsatz von Lob und Tadel, müßten Sie sonst dem erwachsenen Hund unter wesentlich größerer Mühe und unter Zwang eintrichtern.Die Stubenreinheit:Sie ist zum allergrößten Teil Erfolg ihrer Aufmerksamkeit und Beobachtungsgabe. Nach dem Fressen und nach dem Schlafen muß der kleine Kerl nun mal und läuft, mit der Nase am Boden, suchend unruhig umher. Wenn Sie ihn aufheben und nach draußen tragen, bevor das Unglück passiert ist, ist schon viel getan. Gehen Sie nicht wieder hinein, bevor er etwas gemacht hat und loben Sie ihn, wenn er sich löst. Drinnen sollten Sie mit ihm schimpfen, wenn er sich daneben benommen hat. Umso weniger oft Sie es übersehen, umso weniger oft es in der Wohnung passiert, desto früher wird der Welpe stubenrein rein sein.Nachts hat es sich bewährt, wenn man den Welpen z.B. in eine Transportbox oder ähnliches gibt, wo er nicht heraus kann, dann wird er zu winseln anfangen, wenn er hinaus muß, da er von Natur aus seinen Platz nicht beflecken will.Alleinsein:Wenn Sie bisher keinen Hund hatten, werden Sie es fast nicht glauben wollen, wie wichtig es ist, dem Hund das Alleinsein beizubringen. Der Hund ist ein Rudeltier, außerdem ist dem Hund nichts lieber, als mit seinem Herrn beisammen zu sein. Wenn Sie daher nicht wollen, daß Ihr Hund ständig bellt, nervös umhersucht oder gar jault, wenn Sie nicht zu Hause sind, dann müssen Sie ihm das Alleinsein beibringen. Lassen Sie ihn von Anfang an, zunächst in kurzen Abständen, später länger, jeden Tag einmal allein.Er darf Sie dabei weder hören, noch riechen können. Bleiben Sie aber in Hörweite, nur wenn er hartnäckig bellt, oder an der Tür kratzt, dann stürzen Sie ins Zimmer und tragen ihn schimpfend zu seinem Platz zurück. Leinenführigkeit:Legen Sie Ihrem Welpen ein kleines Lederhalsband an. Er wird versuchen, sich davon durch Kratzen etc. zu befreien. Wenn er sich etwas daran gewöhnt hat, nehmen Sie ihn an die Leine. Anfangs lassen Sie ruhig den Hund bestimmen, wohin es gehen soll, bald schon sollten Sie aber zu verstehen geben, daß Sie der Herr sind und daher die Marschrichtung und das Tempo angeben.Einige Tage später, wenn der Hund sich bereits an die Leine gewöhnt hat:Wenn der Hund links neben Ihnen geht, loben Sie ihn, prellt er vor geben Sie mit der Leine einen kurzen Ruck und sagen scharf „Fuß“. Beim Nachlocken wird das „Fuß“ freundlicher gesprochen und ebenfalls ein Leinenruck gegeben. Diese Übungen mit dem jungen Hund nur kurz üben, um ihn nicht zu sehr zu überfordern.Bei jedem Schritt der Abrichtung sollten Sie sich bemühen, immer mehrere Sinne des Hundes gleichzeitig anzusprechen. Der Hund soll Ihre Einwirkung spüren (z.B. Leinenruck) und gleichzeitig das Hörzeichen „Fuß“ vernehmen. Erst nach vielen solchen Eindrücken kann der Leinenruck allmählich weggelassen werden und das Hörzeichen alleine wird schon genügen.Komm:Diese Übung ist wohl eine der wichtigsten überhaupt und auch relativ schwer beizubringen. Wenn sich der Hund von Ihnen entfernt hat rufen Sie „Hier“ oder „Komm“, kommt er nun wirklich, so wird er sofort gelobt. Dann lassen Sie ihn wieder laufen, damit er nicht das Kommen sofort mit Freiheitsentzug verbindet.Reagiert er nicht, schaut er nur, was sein Herrl jetzt schon wieder will, dann machen Sie ihn neugierig, indem Sie sich kleiner machen (niedersetzen), in die Hände klatschen usw. Ist auch das vergebens, laufen Sie den Hund rufend langsam davon. Laufen Sie ihm niemals nach! Denn dann hätte er das neue „Verfolgungsspiel“ entdeckt und würde bald merken, daß er an Schnelligkeit überlegen ist. Wenn er kommt, wird er immer gelobt. Auch wenn Sie innerlich vor Wut kochen, wenn der Hund schließlich zurückkommt, müssen Sie ihn loben. Er darf niemals glauben, daß zum Herrn kommen unangenehm ist.Sitz:Diese Übung ist an sich sehr leicht gelernt, da es dem Wesen des Welpen entspricht zu sitzen. Sie sagen „Sitz“, setzt sich der Hund zufällig wirklich, wird er gelobt. Sie können auch mithelfen indem Sie den Hund hinten niederdrücken. Nach einiger Übung wird er auf Kommando niedersitzen.Weitere Übungen:„Bleib da“ Mit diesem Befehl wird der Hund abgelegt, d.h. er darf diesen Platz nicht verlassen, sondern muß ruhig liegen bleiben, bis er abgeholt wird.„Down oder halt“ dieses Abrichteziel ist relativ schwer zu erreichen, aber für Hunde, die auch in Feld und Wald frei laufen sollen, unerläßlich. Auf dieses Kommando ,muß der Hund sofort in die „Haltlage“ gehen, d.h. er muß sich wo er ist niederlegen und warten bis er abgeholt wird.Noch schwieriger, aber umso wünschenswerter wäre, wenn dioese Übung auf Pfiff ausgeführt wird.Für diese fortgeschrittenen und komplizierten Übungen ist es sicherlich erforderlich, daß man einen Abrichtkurs mit dem Hund besucht, oder sich zumindest ein gutes Buch über Hundeerziehung kauft und entsprechend viel Zeit dafür investiert.Der Beagle von Amade Austria im Jagdlichen Einsatz:Die Prüfungsordnung des Austrian Beagle Clubs sieht eineAnlagenprüfung, eine Brackierprüfung, die Gebrauchsprüfung und eine Schweißsonderprüfung vor.Schon mit dem Welpen sollte auf zuerst spielerische Weise geübt werden. Vor allem die Nasenarbeit kann gezielt gefördert werden.Zuerst arbeiten wir mit Futterschleppen, dann mit Wild-Schleppen, dann einfache Schweißfährten auf künstlicher Fährte, deren Schwierigkeitsgrad mit der Sicherheit des jungen Hundes laufend zunimmt.Für Futterschleppen hängen wir ein Stück Fleisch an einer Schnur fest und ziehen es anfangs vielleicht nur 20 Meter, später 100 Meter und mehr über den Boden. Am Ende geben wird die Futterschüssel hin. Dann arbeiten wir mit dem hungrigen Hund an der langen Leine (6m) bis zur Futterschüssel die Schleppe aus.Für Wildschleppen können wir sowohl Federwild, wie auch jegliches Haarwild verwenden.Die künstliche Schweißfährte legen wir mit Rindblut (besser wäre natürlich Hochwildschweiß) getupft oder gespritzt an, wobei die Schwierigkeit ständig erhöht und die Länge der Fährte auch ständig erweitert wird, je nach Fortschritt des Hundes. Bei der Anlage der Schweißfährte ist darauf zu achten, daß einerseits nicht zu viel Schweiß verwendet wird und andererseits soll die Fährte einige Stunden stehen, d.h. auf der frisch angelegten Fährte ist noch sehr viel Witterung vom Fährtenleger zu finden, daher könnte sich der Hund daran orientieren. Später werden Übernachtfährten geübt.Erst wenn Sie glauben, die Sicherheit Ihres Beagles auf der Schweißfährte sei ausreichend gegeben und wenn Sie Ihren Hund auch auf Distanz unter Kontrolle haben, sollten Sie ihn stöbern lassen. Der größte Fehler wird immer gemacht, wenn die Beagles zu früh stöbern dürfen, dabei außer Kontrolle geraten und Rehe hetzen etc. und so für eine ruhige Arbeit an der Schweißfährte für längere Zeit unbrauchbar werden. Ich rate überhaupt dazu, den Hund bis zum Alter von 2 Jahren nach Möglichkeit sehr kurz zu halten und nicht frei jagen zu lassen.Der Beagle als Jagdhund ist ein absolut unkomplizierter Hund und bringt auch nach einer Woche in der Stadt am Wochenende sozusagen aus dem Stand seine volle jagdliche Leistung, ohne zwischendurch vor ungezügelter Jagdlust unausstehlich zu sein.Allerdings ist der Beagle kein „Mörder“. Für Jäger, denen es wichtig ist, daß ihr Jagdhund jede Katze abwürgt etc, ist der Beagle nicht der richtige Hund. Meiner Meinung nach ist es heutzutage wohl von Vorteil, wenn nicht befürchtet werden muß, daß der Hund sämtlichen Katzen in der Siedlung ans Leben trachtet. Hetzen tut sie allerdings auch der Beagle mit Vorliebe, solange sie in Bewegung sind.Jeder Beaglebesitzer muß wissen, daß der Beagle ein Jagdhund ist und zwar eine Bracke (Laufhund), d.h. ein Hund der der Wildfährte mit lautem Hals folgt.Ohne Anleitung weiß der erwachsene Beagle, wie man eine Wildfährte oder Hasenspur findet, freudig mit der Rute wackelt und wie wild, äußerst vernehmlich Laut gebend, auf der Fährte (oder Spur) entlang rennt. Auf diese Weise kommt das Wild dann vor den Jäger und kann erlegt werden (Brackieren). Jeder Beagle findet Jagen viel besser als alle anderen Reize, sogar besser als Fressen, und das will bei einem Beagle etwas heißen.Daher Vorsicht, wenn Sie selber keine Jagd haben, in wildreicher Gegend immer den Hund an die Leine. Sonst kann es Stunden dauern, bis Ihr Beagle wieder zurückkommt. Nicht zu vergessen, daß Jagdaufsichtsorgane laut Jagdgesetz berechtigt sind, wildernde Hunde abzuschießen.Werden Sie Mitglied im Austrian Beagle Club!Eine Mitgliedschaft im ABC bringt viele Vorteile und Rechte und beinhaltet nur eine Verpflichtung, den Mitgliedsbeitrag zu zahlen.Vierteljährlich erhalten Sie die ABC-Zeitung „Beagle“ die wissenswertes und interessanten über unsere Beagles bringt.Anläßlich der wichtigsten Hundeausstellungen organisiert der Club Sonderausstellungen und stellt wertvolle Preise zur Verfügung. Außerdem veranstaltet der Club Ausbildungskurse, sowie Übungswochen mit den Beagles.Schließlich bedenken Sie bitte, daß es Ihren Beagle – den schönsten und nettesten Beagle der Welt – nicht geben würde, würde es nicht den Austrian Beagle Club geben!Darum würde es mich sehr freuen, wenn meine Welpenkäufer in Ihrem eigenen Interesse und im Interesse Ihres Beagles von Amade Austria Mitglied im ABC werden könnten. Eine nette Schar Gleichgesinnter wird Sie herzlich willkommen heißen und viele Verwandte Ihren Hund!Hundeausstellungen und Prüfungen:Für mich als Züchter und für die Funktionäre des ABC sind die Erkenntnisse, die auf Ausstellungen gewonnen werden können, äußerst wichtig, denn nur so kann man endgültig beurteilen, ob eine Paarung sinnvoll im Sinne des Zuchtfortschrittes war, bzw. ob Fehler vererbt wurden, oder welche Hunde so vielversprechend sind, daß sie für die Zucht verwendet werden sollen usw.Darum ist der Züchter diesbezüglich von seinen Welpenkäufern abhängig, denn die Besitzer der Hunde bestimmen, ob ein Hund bei einer Ausstellung gezeigt wird, oder zu einer Prüfung geführt wird.Deswegen meine Bitte an Sie,zeigen Sie doch Ihren Hund wenigstens bei der jährlichen Clubsiegerschau des ABC, damit er von einem unabhängigen Richter beurteilt werden kann.Die jährliche Clubsiegerschau ist darüberhinaus immer eine sehr nette, vom Club organisierte Zusammenkunft der Österr. Beagle-Besitzer mit Ihren Hunden.Darum machen Sie bei Ausstellungen und Prüfungen mit!Prüfungen, Beagle-Standard, Zuchtbestimmungen:Diese und vieles mehr erfahren Sie auf der homepage des Austrian Beagle Clubs:http://www.beagleclub.at

Beagles von Amade Austria - Gebhard Rohrmoser - 5531 Eben / Pg. Kreisten 11




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